Die geheimnisvolle Welt der Quantenphysik

 

Ein Experiment das die Welt veränderte

 

 

 

Die meisten Menschen wie auch viele Physiker haben große Probleme mit der

Quantenphysik. Das liegt daran, dass sie oft dem gesunden Menschenverstand zu

widersprechen scheint:

 

  • Ein Objekt kann sich an mehreren Stellen zugleich befinden
  • Der Beobachter nimmt nur mit seiner Beobachtung Einfluss auf ein Objekt
  • Alles ist mit Allem verbunden

 

Kann das sein?

 

Vor ca. 100 Jahren führten Physiker ein Experiment durch, welches als der Urvater der

Quantenphysik gilt. Das Doppelspaltexperiment. Eine Reihe von Wissenschaftlern wie

Albert Einstein, Niels Bohr, Erwin Schrödinger, Max Planck, oder Werner Heisenberg

forschten auf dem Gebiet, aus dem unsere gesamte Realität besteht und fanden

bahnbrechende Erkenntnisse heraus. Viel Spaß beim Staunen..........

 

 

 


Nichts ist Geist alles ist Materie?

Für viele Menschen scheint der Geist auch heute noch keinen messbaren Einfluss auf die Welt der Materie zu haben. Wahrscheinlich denken Sie auch so darüber. Geist und Materie scheinen voneinander getrennt zu sein.

 

Die Theorien des Mathematikers und Philosophen Rene Descartes und die Experimente des Mathematikers und Naturwissenschaftlers Sir Isaac Newton untermauerten nicht nur das Konzept eines Universums, das wie eine Maschine funktionierte, sondern stellten auch eine Reihe von Gesetzmäßigkeiten auf, die besagten, der Mensch könne die Funktionsweise der Welt mit ihren geordneten Bahnen ganz genau bestimmen, berechnen und vorhersagen. Gemäß der »klassischen« Newton'schen Physik war alles fest. Energie konnte man beispielsweise als Kraft verstehen, die Objekte in Bewegung versetzte oder den physischen Zustand von Materie veränderte. Doch wie neuzeitliche Untersuchungen zeigen, ist Energie viel mehr als eine äußere, auf materielle Dinge angewandte Kraft. Energie ist das eigentliche Gewebe und Ursprung aller Materie und reagiert auf den Geist.

 

Somit führte die Arbeit von Descartes und Newton zu einem Denken der Vorbestimmtheit: Wenn die Wirklichkeit mechanistisch funktionierte, hatte der Mensch kaum Einfluss auf die Resultate. Die gesamte Wirklichkeit war von vornherein festgelegt. Sogar heute noch wird der Mensch oft als »Opfer der Umstände« gesehen. Diese Überzeugungen beherrschten jahrhundertelang das Denken der Menschen, und es bedurfte revolutionärer Denkansätze, um Descartes und Newton wirklich etwas entgegensetzen zu können.

 

Einstein hat alles auf den Kopf gestellt

Etwa 200 Jahre nach Newton stellte Albert Einstein seine berühmte Gleichung E = mc2 auf; ihr zufolge stehen Energie und Materie in einem so grundlegenden Zusammenhang, dass sie ein und dasselbe sind. Im Wesentlichen wies seine Arbeit die vollkommene Austauschbarkeit von Materie und Energie nach — ein krasser Widerspruch zu Newton und Descartes, wodurch sich ein komplett neues Verständnis der Funktionsweise des Universums entwickelte.

 

Einstein hat nicht im Alleingang unser bis dahin geltendes Wirklichkeitsverständnis demontiert. Aber er untergrub die Grundlagen dieses Weltbildes, und das führte schließlich zum Niedergang einiger engstirniger, rigider Denkweisen. Seine Theorien setzten die Erforschung des verwirrenden Verhaltens von Licht in Gang. Wie Wissenschaftler beobachteten, verhält sich das Licht manchmal wie eine Welle (zum Beispiel wenn es um die Ecke »scheint«) und manchmal wie ein Teilchen. Wie kann Licht sowohl eine Welle als auch ein Teilchen sein? Nach Descartes und Newton war das nicht möglich — ein Phänomen musste entweder das eine oder das andere sein.

 

Schnell zeigte sich, dass das Newton'sche Modell auf der subatomaren Ebene falsch war. Subatomar bezieht sich auf die Bestandteile von Atomen: Elektronen, Protonen, Neutronen etc.; sie sind die Bausteine aller physischen Materie). Die Grundbausteine unserer sogenannten physischen Welt sind, je nach Geisteshaltung des Beobachters, gleichzeitig Wellen (Energie) und Teilchen (physische Materie). Um die Funktionsweise der Welt zu verstehen, war ein Blick auf die allerkleinsten Bausteine erforderlich. Aus diesen Experimenten entstand die neue Wissenschaft der Quantenphysik.

 

Den festen Boden, auf dem wir stehen ..., gibt es nicht

Aus diesem Wandel ergab sich ein komplett neues Bild der Welt, in der wir leben; uns wurde der sprichwörtliche Teppich unter den Füßen weggezogen — unter den Füßen, die, wie wir meinten, auf festem Boden standen. Wie das? Erinnern Sie sich an die alten Atommodelle, bestehend aus Zahnstocher und Styroporkugeln? Vor der Quantenphysik bestanden Atome nach landläufiger Meinung aus einem relativ kleinen, festen Kern und kleineren, weniger substanziellen Objekten in diesem Kern bzw. um den Kern herum. Atome bestanden allem Anschein nach aus fester Materie, oder etwa nicht?

 

Wie das Quantenmodell gezeigt hat, ist das was wir noch gelernt haben falsch. Atome sind zum größten Teil leerer Raum, sie sind Energie. Die Wissenschaft hat sogar festgestellt, dass alle Materie, wie auch der menschliche Körper aus 99.999999999% masseleerem Raum besteht! Man stelle sich vor: Alles Physische im Leben ist keineswegs feste Materie; es handelt sich vielmehr um Energiefelder bzw. Frequenzmuster mit Informationen. Alle Materie ist eher »nichts« (Energie) als »etwas« (Partikel).

 

Schöpfung der Wirklichkeit:

Energie reagiert auf zielgerichtete geistige Aufmerksamkeit. Noch einmal zurück zum alten Zahnstocher- und Styroporkugel-Modell des Atomaufbaus. Legte dieses Modell nicht nahe, die Elektronen auf Kreisbahnen um den Atomkern kreisten wie die Planeten um die Sonne? Wenn das stimmte, müsste man ihre Position bestimmen können, nicht wahr? Ja, könnte man sagen, aber nicht aus dem Grund, den wir angenommen hatten.

 

Die Quantenphysiker beobachteten folgendes Phänomen: Wer die winzigen Partikelchen, die die Atome bilden, beobachtet (bzw. misst), beeinflusst das Verhalten von Energie und Materie. Wie Quantenexperimente zeigten, existieren Elektronen gleichzeitig in einer unendlichen Zahl von Möglichkeiten in einem unsichtbaren Energiefeld. Doch erst wenn ein Beobachter bzw. Betrachter seine Aufmerksamkeit auf irgendeine Position eines beliebigen Elektrons richtet, taucht dieses Elektron auf. Anders ausgedrückt: Ein Partikel kann sich in der Realität — also dem gewöhnlichen, uns bekannten Raum-Zeit-Gefüge — erst dann manifestieren, wenn es beobachtet wird.

 

Dieses Phänomen heißt in der Quantenphysik »Kollaps der Wellenfunktion« bzw. der »Beobachter-Effekt«. Wenn der Beobachter nach einem Elektron Ausschau hält, gibt es, wie wir inzwischen wissen, einen bestimmten Punkt in Zeit und Raum, an dem alle Möglichkeiten des Elektrons in einem physischen Ereignis kollabieren. Angesichts dieser Entdeckung kann man Geist und Materie nicht mehr als voneinander getrennte Phänomene betrachten; sie sind untrennbar miteinander verbunden, denn der subjektive Geist erzeugt messbare Veränderungen in der objektiven physischen Welt.

 

Auf der subatomaren Ebene reagiert Energie auf den aufmerksam ausgerichteten Geist und wird zu Materie. Wie könnte sich Ihr Leben verändern, wenn Sie den Beobachter-Effekt gelenkt einsetzen könnten und unendlich viele Wahrscheinlichkeitswellen in die von Ihnen gewählte Realität kollabieren ließen? Könnten Sie sich dann zu einem besseren Beobachter des von Ihnen gewünschten Lebens mausern?

 

Unendlich viele mögliche Realitäten warten auf den Beobachter

Überlegen Sie einmal: Alles im physischen Universum besteht aus subatomaren Partikeln wie beispielsweise Elektronen. Solange diese Partikel als reines Potenzial existieren, sind sie ihrem Wesen nach im Zustand einer Welle und potenziell »alles« und »nichts«, bis sie beobachtet werden. Alles in unserer physischen Wirklichkeit existiert also als reines Potenzial.

 

Wenn subatomare Partikel an unendlich vielen Orten gleichzeitig existieren können, sind wir potenziell in der Lage, unendlich viele mögliche Realitäten in die Existenz kollabieren zu lassen. Anders gesagt: Wenn Sie sich irgendein zukünftiges Ereignis in Ihrem Leben entsprechend Ihren persönlichen Wünschen vorstellen können, existiert diese Realität als Möglichkeit im Quantenfeld und wartet darauf, von Ihnen beobachtet zu werden. Wenn Ihr Geist ein Elektron auftauchen lassen kann, kann er theoretisch alle Möglichkeiten erscheinen lassen.

 

Das Quantenfeld enthält also auch eine Realität, in der Sie gesund, wohlhabend und glücklich sind und über all die Eigenschaften und Fähigkeiten verfügen, die Sie Ihrem idealen Ich in Gedanken zuschreiben.

 

Bleiben Sie dabei, und Sie werden erkennen, dass Sie durch willentlich gerichtete Aufmerksamkeit, die ernsthafte Anwendung neuen Wissens und ständiges, tagtägliches mentales Wiederholen, also mit Ihrem Geist als Beobachter, Quantenpartikel kollabieren lassen und unendlich viele subatomare Wahrscheinlichkeitswellen in einem gewünschten physischen Ereignis, einer Erfahrung in Ihrem Leben, organisieren können.

 

Die Energie unendlicher Möglichkeiten wird vom Bewusstsein, Ihrem Geist, wie Ton geformt. Und wenn alle Materie aus Energie besteht, ist es sinnvoll, anzunehmen, dass Bewusstsein (der »Geist« im Sinne Newtons und Descartes') und Energie (»Materie« entsprechend dem Quantenmodell) so eng miteinander verbunden sind, dass sie eins sind. Geist und Materie sind komplett miteinander verwoben und — um es in der Quantensprache auszudrücken — »verschränkt«. Ihr Bewusstsein (der Geist bzw. Verstand) beeinflusst die Energie (Materie), weil Ihr Bewusstsein Energie ist und Energie Bewusstsein hat. Sie haben die Macht, Materie zu beeinflussen, weil Sie auf der grundlegendsten Ebene Energie mit Bewusstsein sind. Sie sind Materie mit einem aufmerksamen Geist.

 

Gemäß dem Quantenmodell ist das physische Universum ein immaterielles, zusammenhängendes, einheitliches Informationsfeld, das potenziell alles, physisch aber nichts ist. Das Quantenuniversum wartet einfach auf einen bewussten Beobachter (ich oder Sie), der durch seinen Geist und sein Bewusstsein (die selbst wiederum Energie sind) auf die Energie in Form potenzieller Materie Einfluss nimmt und Wellen energetischer Wahr-scheinlichkeiten in physischer Materie zusammenbringt. So wie die Möglichkeitswelle des Elektrons sich als Partikel in einem bestimmten momentanen Ereignis manifestiert, bringen wir als Beobachter ein Partikel oder ganze Partikelgruppen dazu, physische Erfahrungen in Form von Ereignissen zu manifestieren.

 

Diese Zusammenhänge sind entscheidend, um zu verstehen, wie man in seinem Leben etwas bewirken oder verändern kann. Haben Sie erst einmal gelernt, genauer zu beobachten, um willentlich auf Ihr Schicksal Einfluss zu nehmen, sind Sie auf dem besten Weg, zur Idealversion Ihrer selbst zu werden und Ihr ideales Leben zu leben.

 

Wir sind mit allem im Quantenfeld verbunden

Wie alles im Universum sind auch wir in gewissem Sinne mit einem Meer aus Informationen verbunden, das jenseits von physischem Raum und Zeit existiert. Auch wenn wir mit physischen Elementen im Quantenfeld gar nicht in Berührung oder in deren Nähe kommen, können wir sie beeinflussen und werden von ihnen beeinflusst. Der physische Körper besteht aus organisierten Energie- und Informationsmustern, vereint mit allem im Quantenfeld.

 

Sie und alle anderen Menschen senden ein ganz bestimmtes Energiemuster bzw. eine Signatur aus. Alles Materielle strahlt ständig spezifische Energiemuster aus, die Informationen tragen. Ihre schwankende mentale Verfassung verändert bewusst oder unbewusst diese Signatur von einem Moment zum anderen, denn Sie sind mehr als nur ein physischer Körper: Sie sind Bewusstsein, das über einen Körper und ein Gehirn unterschiedliche mentale Ebenen zum Ausdruck bringt.

 

Eine andere Sichtweise der gegenseitigen Verbundenheit zwischen Menschen und Quantenfeld ist das Konzept der Quantenverschränkung bzw. der nichtlokalen Quantenverbindung, welches im Wesentlichen besagt: Können zwei Partikel einmal irgendwie miteinander verbunden werden, dann stehen sie jenseits von Raum und Zeit immer miteinander in Verbindung. Alles, was einem dieser Partikel geschieht, geschieht auch dem anderen, selbst wenn sie räumlich voneinander getrennt sind. Da auch wir aus Partikeln bestehen, stehen wir also implizit alle jenseits von Raum und Zeit miteinander in Verbindung. Was wir anderen antun, tun wir auch uns selbst an.